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Es gibt verschiedene Arten von Drahtloser Kommunikation.
Anbei werden nur ein paar davon beschrieben, und wir können Ihnen dabei weiterhelfen welche für Sie die beste Lösung ist.
Bluetooth:
Bluetooth ist ein Funksystem, das zur Übertragung von Sprache und Daten geeignet ist.
Es wurde als Ersatz von Kabel und Infrarot konzipiert.
Bluetooth bietet Datenraten von 57 kbit/s bis 721 kbit/s und hat eine Reichweite von 10 m (bei 1 mW) oder 100 m (bei 100 mW).
Für Bluetooth ist das 2,4 GHz ISM-Band vorgesehen.
Bluetooth unterstützt ein Ad-hoc Netzwerk mit bis zu 8 Teilnehmern.
Typische Anwendungen sind z.B:
- drahtlose Headsets
- Bluetooth-Verbindungen PDA zu Handy
- Infrarotersatz bei Notebooks
- Anbindung von Peripherie an den PC
Wireless Lan (WLAN):
Drahtlose lokale Netzwerke können auf zwei Arten aufgebaut sein:
Mobile Endgeräte, die mit einer Funk-LAN-Karte ausgestattet sind können entweder direkt miteinander kommunizieren oder, wie in den meisten Fällen, über eine dazwischen geschaltete Funkbrücke, einen so genannten Access-Point.
Das bekannteste Beispiel dafür sind die Funk-DSL-Router. Endgeräte, die mit einer WLAN-Karte ausgerüstet sind, können über diese Funkbrücken ins Internet einsteigen. Da bei WLAN mehrere Benutzer über die gleiche Verbindung surfen, kann es bei großem Andrang auch zu einer Verringerung der Geschwindigkeit kommen.
WLANs arbeiten auf Frequenzbändern von 2,4 oder 5 Gigahertz und greifen dabei auf die internationalen Standards IEEE 802.11x zurück. Derzeit ist die Version 802.11b noch am weitesten verbreitet.
Mit darauf basierenden Geräten können theoretisch 11 Megabit pro Sekunde übertragen werden, in der Praxis sind es aber zumeist nur 4 bis 6.
Mit Geräten des Standards 802.11g können theoretisch bis zu 54 Megabit (praktisch etwa 25 Megabit) pro Sekunde übertragen werden.
Beide Standards sind miteinander kompatibel.
WLAN-fähige mobile Endgeräte suchen nach ihrer Aktivierung selbstständig nach Hotspots in ihrer Reichweite. Es ist aber empfehlenswert, sich zuvor über die Qualität und die Sicherheit der einzelnen Standorte zu informieren.
Viele Telekommunikationsunternehmen bieten Suchdienste für die von Ihnen unterstützten Hotspots an. In übergreifenden Internet-Plattformen werden verfügbare Standorte nach Kriterien wie Sicherheit, Schnelligkeit und Einfachheit des Zugangs bewertet.
DECT:
Dieser Funkstandard wird vor allem bei schnurlosen Telefonen und Haustelefonanlagen eingesetzt. Innerhalb von Gebäuden funktioniert die mobile
Kommunikation damit über bis zu fünfzig Metern.
Durch den Einsatz von Repeatern oder Hubs kann die Reichweite auf mehrere hundert Meter erhöht werden. Die Störanfälligkeit ist gering, die Qualität der Sprachübertragung vergleichsweise gut.
Für DECT wurde in Europa die Übertragungsfrequenz 1,88 bis 1,90 Gigahertz exklusiv reserviert.
GPRS:
Dieser Dienst ermöglicht eine paket-basierte Übertragung von Informationen im GSM-Netz. Die Daten werden zunächst beim Sender in Datenpakete umgewandelt. Anschließend werden sie einzeln übertragen und erst beim Empfänger wieder in der richtigen Reihenfolge zusammengesetzt.
Die Bündelung mehrerer Funkkanäle erhöht dabei die Übertragungsgeschwindigkeit auf in der Praxis ca. 50 kbit/s.
Durch den Einsatz von GPRS wird es etwa möglich, auf dem Mobiltelefon WAP-Seiten zu betrachten oder Multimedia Messaging Services (MMS) zu nutzen.
Durch die Verbindung mit GPRS-fähigen Mobiltelefonen kann ein Internetzugang mit Computern oder Handhelds hergestellt werden.
Es wird nicht nach Online-Zeit abgerechnet, sondern auf Basis der übertragenen Datenmenge.
Über GPRS können die Nutzer ständig im Netz bleiben ("always online").
UMTS:
Durch diese leistungsfähige breitbandige Funktechnik wird das Mobiltelefon endgültig zum mobilen Terminal: Über UMTS-Handys können E-Mails und Faxe versendet werden.
Der direkte Einstieg ins Internet ist ebenso möglich wie der Einsatz von Multimedia-Anwendungen, Videokonferenzen und der Download von Inhalten aus dem Netz.
Die Datenübertragungsraten sind mit bis zu 2 Megabit pro Sekunde bei UMTS wesentlich höher als bei GSM-Netzen.

